[KUNDENSTIMMEN] KORSISCHE BEHÖRDEN ZEIGEN SICH ZUFRIEDEN MIT PRÉOSPORT

In den vergangenen Jahren hat SMC2 mehrere Préosport-Freiluftplätze auf Korsika realisiert. Guy Graziani, Leiter der Abteilung für Gebäude des Bildungswesen der französischen Gebietskörperschaft Korsika, erklärt, welche Bedeutung die Sportplätze haben.

 

Warum haben Sie sich für diese Art von Sportanlagen entschieden?
Die Gebietskörperschaft Korsika ist verantwortlich für die materiellen Voraussetzungen des Bildungswesens und zuständig für Bau und Wartung der Unterrichtsgebäude für Sekundarschulen. Es fällt daher in unseren Zuständigkeitsbereich, Maßnahmen zu ergreifen, um den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Sportunterricht unter zufriedenstellenden Bedingungen zu ermöglichen, und zwar an allen Schulstandorten. Nachdem im Rahmen einer Bestandsaufnahme verschiedene Schwachstellen festgestellt wurden, haben wir einen Regionalplan für den Ausbau der schulischen Sportinfrastruktur beschlossen.

Im ländlichen Raum waren lediglich nicht überdachte Sportplätze vorhanden, auf denen bei Regenwetter kein Sportunterricht möglich ist. Darum haben wir an vier Mittelschulen mit jeweils etwa einhundert Schülern (Luri, Moltifao, Levie und Santa-Maria-Siché) den Bau überdachter Freiluftplätze beschlossen. Die Überdachung bietet übrigens auch im Sommer große Vorteile. Der erste Préosport wurde vor 8 Jahren geliefert, der letzte vor 5 Jahren.

 

Können Sie uns ein wenig über diese Sportanlagen erzählen?
Das Tragwerk besteht aus Holz – was uns sehr wichtig war –, darüber ist ein Textildach gespannt. Mit einer Fläche von 44 x 22 m eignen sich die Anlagen gut für Mannschaftssportarten wie Handball, Basketball oder Volleyball oder auch für Sportarten wie Badminton. Beim Bodenbelag haben wir uns für Harz entschieden. Außerdem haben wir in Platznähe Umkleiden für die Schülerinnen und Schüler errichtet. Von den Schulleitungen kamen sehr positive Rückmeldungen zum Préosport, der oft die einzige Sporteinrichtung der Schule ist.
Übrigens haben einige Schulen mit den Kommunen Abkommen über die Nutzung der Plätze außerhalb der Unterrichtszeiten geschlossen.

 

Welche Erfahrung haben Sie mit der Verwaltung der Anlagen gemacht?
Wir sind sehr zufrieden. Eines unserer Ziele war es, neben hohen Anschaffungskosten auch einen großen Aufwand bei Betrieb und Wartung zu vermeiden. Dieses Ziel haben wir erreicht: Die Betriebskosten sind niedrig, da keine Heizung und kaum Beleuchtung erforderlich ist. Die Wartung beschränkt sich auf die Reinigung der Böden, wegen Bäumen in der Nähe der Plätze. Mit den Textildächern oder den Holztragwerken hatten wir bislang noch keine Schwierigkeiten. Die regelmäßige Überprüfung führen die Schulen selbst durch. Bei Bedarf kann ein technischer Berater unserer Abteilung die Schulen vor Ort bei der Begutachtung von Problemen unterstützen, das war bis jetzt aber noch nicht nötig.